Zu guter Letzt…

…geht’s über Samsø zu Freunden nach Kerteminde, dann auf herrlichem Gennaker -Kurs gleich in den Svendborgsund. Wir finden einen guten Ankerplatz im Thurøbund und genießen das noch trockene Wetter. Der nächste Tag vergeht regnerisch, aber mit günstigem Nordwind, und wir durchsegeln die dänische Südsee, die ihrem Namen so gar keine Ehre macht. Trotz des Dauerregens sind unglaublich viele Segler auf dem Wasser, wir sind eben nicht mehr in Norwegen ;)… Wir liefern uns dann mit der von Achtern aufkommenden „Ar“ eine kleine Regatta, allerdings sind wir gegen diesen voll besegelten Zwölfer chancenlos, ein beeindruckendes Bild! Das Wetter bleibt grau, der Wind weht gut, wir beschließen Richtung Alsensund weiterzusegeln und landen dann vor Anker in Barsø. Sogar die Sonne zeigt sich noch und bietet uns einen traumhaften Sonnenuntergang. Auch am vorletzten Reisetag ist Rasmus freundlich, wir können nochmal den Gennaker auspacken, ein letzter schöner Ankerabend mit Bad in der Flensburger Förde in der Skelde Vig rundet unsere wunderbare gemeinsame Zeit auf der Mor ab.

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Immer weiter südwärts…

Über Sæby – wenig reizvoll, riesiger Hafen und viel zu voll – geht es mit einem langen Schlag bei frischem West nach Grenå. Wir finden wider Erwarten gleich eine freie Box und hier ist es irgendwie richtig nett. Am nächsten Morgen steht erstmal einkaufen auf dem Programm und fast noch wichtiger: Wattwurmbeschaffung, das erledigt Steffen. Dann setzt gegen Mittag der angekündigte Ostwind ein und wir machen uns auf den Weg nach Hjelm. Dies ein ganz bezaubernder Ort, hier kann man nur bei östlichen Winden ankern und muss ein bisschen Schwell in Kauf nehmen. Wir nutzen die Wetterlage, angeln den ganzen Abend Schollen bis die Sonne längst untergegangen ist. Am nächsten Morgen fühlen wir uns ein bisschen durchgeschaukelt,  aber die Sonne lacht und wir laufen einmal um die Insel, die im Morgenlicht so traumhaft wirkt, die Südsee kann kaum schöner sein… Länger bleiben können wir leider nicht, der Wind wird drehen und dann wird es hier ungemütlich.

Sonne, Wind und Sand

Ein Starkwindtag in Skagen ist immer eine willkommene Pause… eigentlich wollen wir, nachdem wir uns von Birgit verabschiedet haben, noch ein Stück nach Süden. Aber der Wind pfeift derartig, dass wir es uns anders überlegen und lieber einen langen Strandspaziergang machen. Tolle Dünen bis ans Meer und jede Menge Sand, überall!

Skagen

Frühstart um 5 Uhr morgens, der Sonnenaufgang schon ein Erlebnis! Das Skagerrak war dieses Mal ein Traum, Südwestwind um 5 beaufort, Sonne den ganzen Tag… Das Seglerherz lacht! Und dann ist Skagen schon zum Greifen nah, da schläft der Wind ein. Die letzten 10 Meilen hält der Motor tapfer durch und nach etwa 11 Stunden Seefahrt haben wir unsere Leinen wieder fest.IMG-20170716-WA0002

Die letzte Station…

…in Norwegen heißt Tromlingene, eine geologisch interessante Insel nahe Arendal, ein Strand voller runder Steine, die Eiszeit hautnah. Auch fasziniert uns die ganz besondere Landschaft mit urigen Bäumen, Eiben, Kirschbäume,Kiefern und viel Wacholder, völlig anders als die bisher gesehenen Schären. Abends zieht sogar noch ein Flock Nonnengänse am Boot vorbei… Morgen geht’s dann über das Skagerrak, die Wettervorhersage ist günstig und wir werden um 5 Uhr in Richtung Dänemark starten…